Mich hat’s erwischt: Ich habe mich verliebt! Nein, ich werde meinem Freund natürlich nicht untreu 😉 Doch seit ich sein Surface Pro 3 zum ersten Mal auf der Uni mit hatte, hat er nicht mehr meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Seit ich mit dem Studium begonnen habe probierte ich immer wieder meinen Laptop für Mitschriften etc. regelmäßig zu benützen. Auch wenn mein 13 Zoll Gerät von Lenovo eine tolle Akkulaufzeit hat und auf Grund der geringen Größe in jede Tasche passt, war es mit doch zu mühsam es jeden Tag mitzunehmen (knapp 1 Kilo macht sich dann doch mit der Zeit in der Handtasche bemerkbar). Schon seit längerer Zeit habe ich ein Auge auf das neue Surface meines Freundes geworfen und letzte Woche war es so weit: ich konnte ihn überreden – ein Tag nur ich und das Surface Pro 3 auf der Uni 🙂

Der erste Versuch

Nach den ersten Minuten in der Bibliothek war ich völlig überzeugt. Mit seinen 12 Zoll ist das Gerät die perfekte Mischung aus Tablet und Laptop.  Ausschlaggebend war für mich die Benutzung von OneNote im Zusammenhang mit einem Touchscreen. Ich hatte das Programm auch schon auf meinem Laptop des Öfteren benutzt, doch so richtig überzeugt hat es mich nicht. Bis auf die strukturierten Möglichkeiten der Organisation einzelner Notizbücher, gibt es nicht viele Vorteile im Gegensatz zu Word.

Ich bin gerade dabei eine Seminararbeit zu schreiben. Wer kennt das nicht? Zu Beginn heißt es einmal sich durch Berge an Literatur zu kämpfen. Bis jetzt gab es für mich folgende Möglichkeiten: 1. einzelne Texte ausdrucken, 2. der Gang zur Bibliothek und die gewünschten Werke ausleihen. Oft sitzt man dann zuhause und merkt, dass man dieses oder jenes Buch gar nicht gebraucht hätte. Da es für mich essenziell ist Texte anzustreichen und mir Notizen am Rand zu machen, kommt es für mich auch nicht in Frage einfach nur einen PDF Viewer auf meinem Laptop zu verwenden.

Alle diese Probleme konnte OneNote auf dem Surface auf einen Schlag lösen: ganz easy per „copy and paste“ können PDF Files eingefügt und bearbeitet werden (natürlich gilt das nicht nur für PDFs, sondern auch für Bilder, Bildschirmausschnitte etc.). Der Stift, der bei jedem Surface inkludiert ist, kann optimal für etwaige Notizen am Rand oder zum Markieren einzelner Textstellen verwendet werden. Es kann somit ganz einfach Papier gespart werden und der lästige Gang zur Bibliothek erübrigt sich ebenfalls.

Mein Fazit

Für ein papierloses Studium ist das Microsoft Surface Pro 3 unerlässlich! Es ist der perfekte Begleiter für die Uni und passt in jede Handtasche. 😉 Einen kleinen Haken gibt es allerdings: Die meisten Hörsäle haben relativ schmale Tische, da kann es schon mal passieren, dass der Kickstand zur Hürde wird, da er doch etwas mehr Platz braucht als ein normaler Laptop.

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