Der 14. Februar ist ein Tag an dem sich die westliche Gesellschaft in zwei Lager teilt: die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn. Dazwischen gibt es vermutlich wenige Meinungen. Der Valentinstag ist ein Tag wie Halloween oder Sylvester. Entweder du regst dich über die böse Konsumgesellschaft auf, oder du freust dich über einen Anlass zum Feiern.

Durch Zufall habe ich von Nicoles Blogparade zum Thema Valentinstag auf ihrem Blog my-lifestyle-blog.com erfahren.

Was ist eine Blogparade?

Die Frage ist doch zuerst: Warum blogge ich? Um meinen Senf zu allen Themen die mich interessieren und bewegen dazuzugeben. Nur was bringt der ganze Senf, wenn niemand davon erfährt? Genau zu diesem Zweck gibt es Blogparaden. Blogger vernetzen sich, verlinken auf ihre Inhalte und verschaffen sich somit gegenseitig mehr Leser.

Ich freue mich heute an meiner ersten Blogparade teilzunehmen und ein bisschen Neues hier auf dem Blog zu präsentieren.

Jetzt aber zurück zum Thema.

Valentinstag – hui oder pfui?

Ich stelle die gewagte These auf, dass zu den Valentinstag-Befürwortern vor allem verliebte Frauen in Beziehungen oder mit Aussicht auf eine mögliche Beziehung gehören (Ich möchte an dieser Stelle natürlich anmerken, dass nicht jede Frau auf der Suche nach einer Beziehung ist – doch das ist ein anderes Thema). Für den Rest der Menschheit ist der 14. Februar irgendetwas auf einer Skala zwischen nervig und unerträglich.

Schon Wochen vor dem „Fest“, also eigentlich in einem Zug mit Sylvester- und Weihnachts-Abverkauf, gehen die Geschäfte über mit rosa Herzchen-Pölstern, Parfum-Empfehlungen und Werbespots für Wellnesswocheneden.

Gehört man zum männlichen Pendant der „verliebten Frau in einer Beziehung“ heißt es jetzt: bin ich besonders einfallsreich und überrasche sie mit einem selbstgekochten Dinner oder stürze ich mich in den Konsumwahn und gebe ein Vermögen für ein mittelmäßig kreatives Geschenk aus?

Ich stelle hier mal die Frage, warum eigentlich der Mann für die Geschenke verantwortlich ist? Zu einer Beziehung gehören ja immer zwei, also wieso nicht einfach mal die Rollen tauschen?

Die böse Konsumgesellschaft oder der Tag an dem ich an jemand Besonderes denke

In Wahrheit ist es doch völlig egal, wie teuer oder kreativ ein Geschenk am Valentinstag ist, wer wen beschenkt oder ob überhaupt jemand irgendetwas verschenkt.

Ich halte auch wenig davon Mamas, Omas, Freundinnen oder Haustiere zu beschenken. Es gibt schließlich Geburtstage oder den Muttertag oder jeden anderen Tag im Jahr, an dem du etwas Nettes tun kannst.

Ist es nicht einfach schön an einem Tag im Jahr an den oder die Liebste/n zu denken? Wenn der oder diejenige (noch) nicht vorhanden ist, dann gehört man vermutlich sowieso zu den Valentinstags-Hassern und kann den Tag getrost ignorieren. Für alle anderen ist es ein schöner Anlass einmal mehr auszusprechen, was man so über den/die andere/n denkt.

Eine gescheiterte Beziehung retten?

Blöd ist es allerdings, wenn der Valentinstag dazu benutzt wird eine sowieso beschissene Beziehung zu retten. Als ob einen eine rote Rose und ein teures Dinner, alle vergangenen Tage einer schlechten Beziehung vergessen lassen würden…

Das Geld kann dann optional vielleicht in einen Paartherapeuten investiert werden oder in einen neuen Haarschnitt, nachdem man beschlossen hat sich zu trennen, weil es eben doch nicht so klappt wie angenommen.

Möglicherweise kann der Valentinstag ja dazu beitragen eine schlechte Beziehung hinter sich zu lassen? Du hast dir schon viel zu lange etwas vorgemacht? Dann nutze den 14.2. um endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Das Leben ist doch wirklich zu kurz um an schlechten Beziehungen festzuhalten… Du bist nur einmal jung… oder so.

Was hast du jetzt vom Valentinstag?

Im besten Fall ein nettes Date mit deinem Freund/Mann/Gspusi… und eventuell eine rote Rose. Im schlechtesten Fall einen gemütlichen Samstag-Abend auf der Couch mit Rotwein und deiner Lieblingsserie.

Was ich mir wünsche? Ein Bisschen weniger Hass von der Fraktion der Valentinstag-Hater und ein Bisschen mehr Gedanken an einen Lieben Menschen. Mein verliebtes 21-jähriges Ich freut sich nämlich trotz aller Emanzipations-Gedanken schon auf den kommenden Samstag.

Hast du eine Meinung zum Valentinstag, die du gerne teilen möchtest? Dann hinterlass hier einfach ein Kommentar 🙂

Babsi

  1. Hallo Babsi!
    Mir gefällt der Beitrag! Irgendwie erwarten auch viel zu viele Frauen von ihrem Freund an Valentinstag zuviel und machen aber selbst auch nichts! Es gehören eben immer zwei dazu! 🙂
    Liebe Grüße
    Nicole

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